Zeichnen Sie den aktuellen Weg detailreich auf, inklusive Wartezeiten, Rückschleifen, Genehmigungen und handschriftlicher Übergaben. Nutzen Sie Haftnotizen oder digitale Boards, laufen Sie den Weg gemeinsam am Ort der Arbeit ab und prüfen Sie Annahmen anhand echter Daten. Schon nach einer Stunde entstehen Überraschungen: Doppelarbeit, intransparente Freigaben, veraltete Kontrollschritte. Diese Landkarte wird Ausgangspunkt für Gespräche über Weglassen statt weitere Automatisierung, die sonst nur Verfahren zementiert.
Markieren Sie jeden Schritt nach einer einfachen Frage: Würde der Kunde zahlen, wenn er wüsste, dass genau dieser Schritt stattfindet? Wenn nein, prüfen Sie, ob der Schritt regulatorisch erforderlich ist, Qualität tatsächlich schützt oder bloß historisch gewachsen ist. Diese ehrliche Einordnung unterscheidet Scheinnotwendigkeit von echtem Schutznetz. Sie öffnet die Tür für elegante Streichungen, bei denen Risiken bewusst adressiert, nicht verdrängt werden, und so Tempo entsteht, ohne Verantwortung zu verlieren.
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